Waldtag

In den Genuss eines Biologieunterrichts der besonderen Art kamen die Sechstklässler der Realschule Roth in den letzten Herbsttagen. Zusammen mit ihren Biologie-Lehrkräften machten sie sich nämlich auf zum schuleigenen Wald. Die Stadt Roth selbst stellte der Schule bereits vor einigen Jahren im Rothgrund ein Grundstück zur Verfügung, das mit Unterstützung des Amtes für Landwirtschaft und Forsten zum Mischwald, bestehend aus über 25 verschiedenen Baumarten, aufgeforstet wurde. Dieser Wald wird nun nicht nur von allen Jahrgangsstufen gepflegt, sondern auch als grünes Klassenzimmer genutzt. So lernen die Kinder spielerisch in freier Natur Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen. Beim diesjährigen Waldtag der sechsten Jahrgangsstufe stand demzufolge vor allem die Pflege des Waldes auf dem Programm. Mit Eifer pflanzten die Schüler Eicheln und entfernten tatkräftig Gestrüpp, um den jungen Bäumen das Wachstum zu erleichtern. An einer anderen Station lernten sie die Bewohner im und am Waldboden genauer kennen. Spaß und Erholung boten auch die Walderlebnisspiele. Hier durfte man beispielsweise einen Baum blind ertasten, bevor man von einem Mitschüler auf Irrwegen durch den Wald geführt wurde. Nun galt es, „seinen“ Baum wiederzufinden, was oftmals gar nicht so leicht war. Ausdauer und ein gutes Gedächtnis war beim „Eichhörnchen-Spiel“ gefragt, bei dem Schüler Nüsse verstecken und wiederfinden sollten - genau wie Eichhörnchen im Herbst. Wer die geforderte Anzahl Nüsse nicht fand, überlebte den Winter nicht und schied aus.

 

Bereits seit über zehn Jahren wird der Umweltgedanke an der Realschule Roth groß geschrieben, wofür sie auch in diesem Jahr zum nun mehr 11. Male mit der Auszeichnung „Umweltschule in Europa“. geehrt wurde. Neben dem Schulwaldprojekt der Schule gehören auch die Betreuung der Streuobstwiese, das Insektenhotel und der Aufbau eines Schulgartens zu den aktuellen Projekten. Hauptthema des vergangenen Jahres war aber die Thematik Plastikmüll. Im Hauswirtschaftsunterricht wurde deswegen vier Wochen lang die Abfälle die sonst im Gelben Sack landen gesammelt und dann von der Umwelt-AG künstlerisch zu einer Müllwelle geformt. Diese mahnt nun in der Aula die gesamte Schulfamilie ihren Plastikmüll zu reduzieren.

 

 

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